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 oete-und-virginal/
SUMMARY:Konzerte im Mausoleum - Flöte und Virginal
DESCRIPTION:Anne Freitag (Renaissance-Traversflöte)\, Jan Katzschke (Virgi
 nal)\n\nZwei Konzerte im Mausoleum an der St.-Martini-Kirche\, 15 Uhr und 
 17 Uhr\, Zugang über die Martini-Kirche\n- eine Veranstaltung von Renaiss
 ance Stadthagen e.V.\n\nEintritt: 15 Euro\, ermäßigt 10 Euro\, Karten er
 hältlich an der Konzertkasse\n\nPlatzreservierung empfohlen mit Angabe de
 r gewünschten Uhrzeit unter c.richter@lksl.de oder 05721 / 93 42 42\n\nDi
 e Gewölbemalereien des fürstlichen Mausoleums in Stadthagen\, gemalt von
  Anton Boten\, zeigen ein ganzes „Engelsorchester“: 14 Engel musiziere
 n auf den typischen Instrumenten ihrer Zeit\, wie der kunstsinnige Fürst 
 Ernst von Holstein-Schaumburg sie in seiner Hofkapelle regelmäßig spiele
 n ließ. Auf einem der Gewölbesegmente ist ein Traversflöte (Renaissance
 -Querflöte) spielender Engel zu sehen\, ein anderer begleitet ihn an eine
 m Tasteninstrument. Dieses Bild inspirierte die beiden Künstler Anne Frei
 tag und Jan Katzschke zu ihrem Konzertprogramm.\n\nNur wenige Musikerinnen
  und Musiker unserer Zeit beschäftigen sich mit der hölzernen Renaissanc
 e-Querflöte\, Anne Freitag ist eine von ihnen. Die besonders auf historis
 chen Instrumenten erfahrene Musikerin widmet sich mit besonderer Leidensch
 aft dieser besonderen\, frühen Bauform der Flöte\, deren weicher und war
 mer Klang sich sehr von dem heutiger Metall-Querflöten unterscheidet. Ein
  weiteres Instrument historischer Bauart bringt Jan Katzschke mit: Wie ein
  Cembalo klingt das um 1600 häufig gebrauchte Virginal\; dessen Klaviatur
  ist jedoch an der Längsseite angebracht\, so daß es einen wesentlich du
 nkleren und volleren Ton erzeugt als ein Cembalo. Bei dem Tasteninstrument
  auf dem Bote-Gemälde könnte es sich aber auch um ein sogenanntes „Reg
 al“ handeln\, eine Kleinorgel\, die ausschließlich Zungenpfeifen enthä
 lt und mit ihrem schnarrenden\, rauhen Klang ganz dem Geschmack der Renais
 sancezeit entsprach. Auch ein solches\, heute sehr selten zu hörendes Ins
 trument wird in dem Konzert am 25. Mai zu einigen ausgewählten Stücken e
 rklingen.\n\nIn ihrem Programm orientieren sich die beiden Musiker ganz an
  der Zeit und am Thema des Mausoleums. Neben Werken zum Thema „Aufersteh
 ung“ von Musikern\, die damals am Bückeburger Hof wirkten (Michael Prae
 torius\, William Brade)\, steht Musik aus Orten und Landstrichen\, die Fü
 rst Ernst besuchte und sich zum Vorbild nahm\, so etwa von Philipp de Mont
 e aus Prag oder italienische Musik von Francesco Rognoni. Aber auch dem Th
 ema „Engelsmusik“ gehen die beiden Musiker nach\, unter anderem mit Mu
 sik des Renaissancekomponisten Ludwig Senfl. So können die Zuhörerinnen 
 und Zuhörer ein buntes und abwechslungsreiches Programm mit Musik des 16.
  und frühen 17. Jahrhunderts erleben\, das in der einzigartigen Akustik d
 es Mausoleums seine ganz besondere Wirkung entfalten wird.\n\nAnne Freitag
  zählt zu den vielseitigsten Flötistinnen ihrer Generation. Mit einem R
 epertoire der Musik aus dem 13. bis ins 21. Jahrhundert und einem Faible f
 ür originale Flöten\, die sie sammelt und spielt\, wird sie von der inte
 rnationalen Presse für ihre besondere Klangkultur und höchste musikalisc
 he Sensibilität gelobt. Als Soloflötistin konzertiert sie regelmäßig m
 it Ensembles wie dem Hathor Consort\, Kammerorchester Basel\, musica cubic
 ularis\, L`arpa festante\, Wroclaw Baroque Orchestra\, und trat als Solist
 in mit Klangkörpern wie dem European Union Baroque Orchestra\, Württembe
 rgischen Kammerorchester\, Dresdner Barockorchester und Arte dei Suonatori
  in ganz Europa\, China\, Hongkong und Japan auf. Eine langjährige Zusamm
 enarbeit verbindet sie mit dem Cembalisten Jean-Christophe Dijoux sowie de
 n Pianisten Gilad Katznelson und Mikayel Balyan. Seit 2014 unterrichtet An
 ne Freitag die Traversflötenklasse an der Hochschule für Musik und Theat
 er Leipzig\, und gab Meisterkurse in Tschechien\, der Schweiz\, Japan und 
 Brasilien. Sie studierte historische Flöten und Improvisation in Basel un
 d war während ihrer Studien Praktikantin beim Orchestra of the Age of Enl
 ightenment (London) sowie erste Flötistin beim European Union Baroque Orc
 hestra. Sie gewann mehrere renommierte Wettbewerbe\, wie 2011 den Musica a
 ntiqua Brügge für Soloinstrumente\, bei dem sie auch den EUBO Developmen
 t Trust Award als vielversprechendste Musikerin erhielt.\n\nJan Katzschke
  konzertiert international als Organist\, Cembalist und Dirigent. Mehrere
  seiner CD-Einspielungen mit Cembalomusik sind preisgekrönt. Sein Reperto
 ire umfaßt Musik fast aller Epochen und Stile\, mit einem deutlichen Schw
 erpunkt auf dem 16. und 17. Jahrhundert\, dem Werk J.S. Bachs und der deut
 schen Romantik. Regelmäßig spielt er u.a. Bachs Goldberg-Variationen und
  Orgelmesse\, mehrfach realisierte er Gesamtaufführungen des Wohltemperie
 rten Claviers. Als langjähriges Präsidiumsmitglied der Silbermann-Gesell
 schaft Freiberg ist er Intendant des Erzgebirgischen Orgelsommers und Jury
 mitglied des Silbermann-Orgelwettbewerbes\, zudem war er maßgeblich betei
 ligt an der Neugestaltung des Silbermann-Museums Frauenstein. Regelmäßig
  lehrt er in Orgel-Meisterkursen\, darüber hinaus organisiert und leitet 
 er Studienreisen in historische Orgellandschaften Europas. Er ist Dozent f
 ür barocke Kammermusik an der Dresdner Musikhochschule und Leiter des Bar
 ock-Kurses und des Barockorchesters beim Crescendo Summer Institute in Tok
 aj (Ungarn). Als Dirigent widmet er sich intensiv dem Bach‘schen Kantate
 n- und Oratorienschaffen\, das er auch in Werkeinführungen vermittelt. In
  seiner niedersächsischen Heimat Neustadt am Rübenberge leitet er zwei C
 höre\; darüber hinaus folgt er Einladungen als Gastdirigent im In- und A
 usland.\n\n&nbsp\;\n\n&nbsp\;
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LOCATION:Mausoleum Stadthagen\, Am Kirchhof 3 \, Stadthagen\, Niedersachsen
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